Frontplatten nachbauen
Frontplatten nachbauen – so läuft das bei uns
Ihre Frontplatte ist unleserlich, beschädigt oder der Hersteller existiert nicht mehr? Wir fertigen sie nach. Damit Sie wissen, was Sie erwartet, hier ein paar ehrliche Worte dazu, wie so ein Nachbau abläuft.
Warum das nicht auf Anhieb passt
Zu einer alten Frontplatte gibt es keine Zeichnung. Wir müssen sie komplett neu vermessen – jede Bohrung, jeden Durchbruch, jede Fläche und jeden Gewindebolzen auf der Rückseite. Ein Scan hilft bei der Grafik, aber für die Maße reicht er nicht, die nehmen wir von Hand am Gerät ab. Dabei kommen typische Überraschungen ans Licht: Die alte Platte war selbst nie ganz maßhaltig, Bedienelemente sitzen schief, Folien und Sichtfenster lassen sich nicht 1:1 übertragen, sondern müssen konstruktiv gelöst werden. Zehntelmillimeter entscheiden am Ende, ob eine Buchse durchpasst oder ein Display in der Tasche sitzt.
Deshalb arbeiten wir in Stufen
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Passmuster – eine einfache Platte nur mit Außenkontur und allen Durchbrüchen. Damit prüfen wir am Gerät, ob das Bohrbild stimmt.
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Funktionsmuster – die komplette Mechanik inklusive Rückseite, noch ohne Oberfläche und Beschriftung.
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Fertige Frontplatte – eloxiert, bedruckt, montiert.
In der Regel brauchen wir alle drei Stufen. Manchmal geht es schneller, manchmal braucht eine Stufe eine zweite Runde.
Was wir versprechen – und was nicht
Ein Nachbau ist eine Entwicklungsleistung. Wir können nicht vorher garantieren, dass es beim ersten Versuch zum Festpreis passt – das kann niemand seriös. Was wir garantieren: Wir hören nicht auf, bevor die Platte sitzt, und der Aufwand bleibt in dem Rahmen, den wir vorher mit Ihnen absprechen. Vermessung und Konstruktion rechnen wir nach Aufwand ab, die Muster zum Pauschalpreis, die fertige Platte wie jede andere Einzelanfertigung.
Der Datensatz bleibt bei uns hinterlegt. Brauchen Sie die Platte in einem Jahr noch einmal, bestellen Sie sie einfach nach – dann zum normalen Plattenpreis, ohne erneute Entwicklung.